Handyverbot an Grenchner Schulen
Mittwoch, 7. März 2007
in Verschiedenes

Diese Regelung gilt auch ausserhalb der Unterrichtszeiten. Mitgeführte Geräte müssen ausgeschaltet und in der Schultasche verstaut sein. In dringenden und begründeten Fällen können die Lehrer Ausnahmen bewilligen.
Wird gegen die Regelung verstossen, werden die Geräte im ausgeschalteten Zustand eingezogen, an einem sicheren Ort gelagert und können nur durch die Eltern oder die Erziehungsberechtigten der Schülerin oder des Schülers frühestens am nächsten Schultag bei der Schulleitung abgeholt werden. Im Wiederholungsfall besteht eine Wartefrist von drei Schultagen.
Störung des Unterrichts
Als Gründe für dieses Verbot nennt die Schulleitung, dass vor allem das Handy als Störung des Unterrichts, als Ablenkung, als „Werkzeug für Belästigung und Gewalt“ als „Medium für jugendgefährdende oder gar illegale Bilder und Videos“, als Suchtmittel und als Schuldenfalle empfunden werde.
Umfrage
Bevor diese Regelung in den Grenchner Schulen eingeführt wurde, hat der Stadtanzeiger unter Bezirksschülern eine kleine Umfrage durchgeführt.
Wird sich dran halten
Jessica Lobato hat ihr Handy während des Unterrichts meistens ausgeschaltet in ihrem Rucksack. Sollte ein Verbot an den Grenchner Schulen in Kraft treten, würde sie sich zwar daran halten, aber eine gute Idee findet sie es trotzdem nicht. „Es könnte ja sein, dass ein Notfall passiert“, so die 15-Jährige. Sie sei aber nicht so sehr auf ihr Handy fixiert, brauche es meistens nur zum Telefonieren oder SMS schreiben, und manchmal lasse sie ihr Telefon sogar ganz zu Hause.
Prügelei gefilmt
Auch Emilia Moser hat ihr Handy in der Schule immer dabei, doch sie braucht es nicht, um im Unterricht SMS zu schreiben oder in der Pause Bilder mit Kollegen auszutauschen. „Ich brauche mein Handy als Uhr“, sagt sie. Sie habe schon einmal eine Prügelei auf dem Pausenhof miterlebt, erzählt die 13-Jährige und statt einzugreifen, hätten die Mitschüler mit ihren Handys die Prügelei gefilmt. Selber habe sie aber noch nie einen solchen Film zu Gesicht bekommen.
Nicht alle in gleichen Topf werfen
Fridolin Wendel benutzt sein Handy in der Schule unter anderem, um Bilder, Musik, aber auch Videos auszutauschen. Auch er hat aber bis jetzt kein Gewaltvideo gesehen oder erhalten. Der 14-Jährige ist dafür, dass man härter eingreift, wenn es um das Filmen von Gewalt auf Pausenhöfen geht, doch er ist auch der Meinung, dass man nicht alle Schüler in den gleichen Topf werfen sollte.
Hat kein Handy
Reto Gäumann besitzt kein eigenes Handy. „Manchmal brauche ich das Handy von meinem grossen Bruder, doch ich selbst besitze keines.“ Der 14-Jährige ist der Meinung, dass er kein Mobiltelefon braucht. Er ist generell für ein Verbot von Handys an der Schule, denn „in der Schule braucht man kein Telefon.“




Also sehe ihc nicht ein warum kein Handyverbot?
Dann werden die die keins haben auch nicht mehr so unter Druck gesetzt eins zu haben.
Die kiids können sich besser Konzentrieren im Unterricht und die pausen werden auch sinnvoller verbracht als die ganze zeit aufs Display zu glotzen und zu verdummen.
Das können sie nach der Schule, und nach dem Schulabschluss oft genung.
Ich wäre sehr dafür. und es gäbe bestimmt viele Leute die das gutheissenwürden. Bis auf die besorgten Eltern, die wären dagegen.
Dann sollen sie Ihre kinder halt abholen wenn sie so Angst um sie haben, oder in eine Therapie gehen.