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SP-Forum zu den Schuleinteilungen: Bessere Information versprochen

Dienstag, 2. Oktober 2007 in Familie
(Sabine Waelti) Das SP-Forum von letzter Woche widmete sich dem Thema „Schuleinteilungen an den Grenchner Schulen”.



Maria Maya Karlen, Franziska Wyssmann und Mario Petiti informieren die Anwesenden.


Einteilungen in die ersten Primarklassen an den Grenchner Schulen – Diesem Thema, welches in den letzten Monaten viele Emotionen ausgelöst hatte (wir berichteten), widmete sich das SP-Forum von vergangener Woche.

Stellungnahme

Franziska Wyssmann vom Team Schuleinteilung und Maria Maya Karlen von der Fachkommission Geleitete Schulen Grenchen zeigten auf, wie solche Einteilungen vorgenommen werden – und nahmen somit Stellung zu den Vorwürfen der Eltern, welche mit der Einteilung ihrer Kinder nicht zufrieden sind. Viele dieser Eltern waren selbst Gäste dieses Forums im Parktheater.

Fehler bei Kommunikation eingeräumt


Die Verantwortlichen hätten mehrere Optionen geprüft, erklärte Wyssmann. Und: Die anderen möglichen Varianten hätten für mehr Kinder einen langen Schulweg zur Folge gehabt als dies jetzt der Fall sei.
Eine betroffene Mutter wandte ein: „Wenn ihr euch entschieden habt, die Grenze direkt vor dem Schulhaus zu ziehen (gemeint sind die „Blumenwege“ direkt vor dem Halden, wovon ein grosser Teil der Kinder im Zentrum eingeschult worden waren, die Red.), warum sucht ihr nicht im Vorfeld das Gespräch? Als Eltern weiss man auch nicht genau, wie man vorgehen muss, wenn man nicht einverstanden ist.“ – „Uns ist bewusst, dass wir in der Kommunikation einiges verbessern müssen“, betonte Wyssmann. Zukünftig würden die Eltern deshalb vor den Medien über die Einteilung informiert und: „Die Kindergärtnerinnen werden künftig am Einschulungselternabend das Thema Einteilung mit einbeziehen.“ Stadtpräsident Boris Banga sagte dazu, dass er sich für allfällige Fehler von Seiten der Schulbehörden entschuldige. Gegen andere Vorwürfe wehrten sich die Behördenvertreter: „Es wurde niemand bevorzugt behandelt“, so Wyssmann.

Petition mit wenig Chancen


„Ist es möglich, dass es ein Anrecht auf das nächstgelegene Schulhaus gibt?“, wollte eine andere Mutter wissen, und spielte damit wohl auf die hängige Petition an, die genau dies fordert. Nein, das sei nicht möglich, so Mario Petiti vom Amt für Volksschule und Kindergarten. Und Stadtpräsident Banga meinte in Hinblick auf die Petition: „Um das zu realisieren, müssten in jedem Schulkreis jeweils gleich viele Kinder zur Welt kommen. Das dürfte also schwierig werden.“

Starke Emotionen

Obwohl Moderator Thomas Furrer, Präsident der SP Grenchen, zu Beginn der Veranstaltung darauf hinwies, dass es an jenem Abend nicht um Einzelfälle gehen sollte, wurde bei den Anwesenden das Bedürfnis, gerade über diese zu sprechen, immer wieder deutlich und die Emotionen gingen hoch. Die sachlichen Informationen der Referentinnen und Referenten schienen bei vielen der Eltern nur schwach durchzudringen.

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