Nationalratswahlen: Boris Banga nach Sitzverlust der SP abgewählt
Sonntag, 21. Oktober 2007
in Grenchen
(Paul-Georg Meister) - Der Grenchner Stadtpräsident Boris Banga hat nach dem definitiven Endergebnis des Kantons die Wiederwahl in den Nationalrat nicht mehr geschafft. Nachdem die SP einen Sitz an die Grünen verlor, reichte es für den Grenchner Stadtpräsidenten nicht mehr. Insgesamt fehlen Banga 2934 Stimmen auf seine parteiinterne Herausforderin Bea Heim.
Innerhalb der SP erreichte Boris Banga mit 19'263 Stimmen auf der SP-Liste zwar den zweiten Rang. Den ersten Rang aber belegt Bea Heim mit insgesamt 22'197 Stimmen. Damit schafft sie erneut den Einzug in dei Grosser Kammer.
In einer ersten Stellungnahme im Regionaljournal von Radio DRS zeigte sich Boris Banga recht locker. Das Resultat sei eine Niederlage für die Partei, sagte Banga, für ihn persönlich nicht.
Anders tönt es auf der Plattform www.szonline.ch. Da ist nachzulesen: "Boris Banga hat sich über seine Abwahl aus dem Nationalrat enttäuscht gezeigt. «Persönlich muss ich wohl Eigenkritik üben und feststellen, dass ich vielleicht den Abgang verpasst habe», sagte er auf Anfrage. «Mein persönliches Resultat ist zwar recht gut, auch in der Stadt Grenchen», hielt Banga weiter fest. Eine erste Grobanalyse zum Sitzverlust laute für ihn, dass die SP wohl nicht die richtigen Themen besetzt habe und dadurch zu wenig mobilisieren konnte."
Insgesamt gehörte Boris Banga während drei Legislaturperioden, also während 12 Jahren, dem Nationalrat an. Bereits vor acht Jahren schaffte er die Wiederwahl in den Nationalrat nur, weil Ernst Leuenberger der Sprung in den Ständerat gelang und Leuenberger somit auf seinen Nationalratssitz verzichtete. So konnte Banga als Drittplatzierter nachrutschen.
Die Resultate der SP im Einzelnen:
1. Heim Bea, 22'197 Stimmen
2. Banga Boris, 19'263 Stimmen
3. Huber Urs, 14'147 Stimmen
4. Baumann Manfred, 12'623 Stimmen
5. Borer Evelyn, 12'521 Stimmen
6. Schneider Markus, 11'334 Stimmen
7. Wepfer Niklaus,10'443 Stimmen
Die Resultate der Nationalratswahlen im Kanton Solothurn im Detail




Boris Banga hat sich immer vehement für Grenchen eingesetzt und ein positives Bild "nach aussen" getragen; ganz im Gegensatz übrigens zu anderen Grenchner Politikern wie Heinz Müller, der für Grenchen noch nichts geleistet hat, mal abgesehen von negativer Publicity.
Ich danke Boris Banga für die geleistete Arbeit und hoffe er verliert nicht die Zuversicht und setzt sich weiterhin ein zum Wohl der Grenchnerinnen und Grenchner.
Dafür ist die SVP in Grenchen die stärkste Partei geworden und das dank Heinz Müller.
Als Gründer der SVP-Grenchen danke ich allen Wähler/Innen recht herzlich. Solche Resultate geben uns Kraft und Energie für ein Engagement.
Marcel Boder Gemeinderat, Grenchen
Es ist ein grosser Verlust für die Stadt Grenchen, dass sie im nationalen Parlament nicht mehr vertreten ist.
Überaus beschämend ist die Tatsache, dass die SVP in Grenchen zur stärksten Partei geworden ist. Eine Partei, die in Grenchen nicht einmal in der Lage ist, die ihr zustehenden Kommissionsitze zu besetzen. Die SVP ist stark in "politischem Getöse" aber schwach in der politischen Kleinarbeit.
Die SP sollte sich dringest von all den intellektuellen, verstopften Verhinderer distanzieren und wieder Arbeiter zum Wort kommen lassen, wie es Willy Ritschard, Eduard Rothen usw. waren.
Als Mensch mag ich Dich sehr gut, aber Du hast immer noch nicht begriffen was unsere Grenchner/Innen wollen! Wenn Du das Wahlverhalten der Grenchner als "beschämend" betitelst, wäre es besser wenn Du dich von der Politk distanzieren würdest. Oder Du machst weiter so und Deine Partei wird weiter verlieren.
Gruss Marcel
Die Wahlen sind vorbei, Grenchen muss weiter erfolgreich existieren.
2009 sind GR-Wahlen, dann können wir über das Stadtpräsidum diskutieren.
Marcel Boder, Gemeinderat
Ausgerechnet Du wo sellten an den GR-Sitzungen anwesend bist!
Da habe ich doch ein grosses Fragezeichen!
Marcel Boder
Die Frage geht vorallem an die SVP und SP!
Man kann Dinge sehen wie sie sind oder eben auch nicht.
Das Wahlresultat war "fast" absehbar.
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haben wir in grenchen nicht andere probleme die einmal richtig untersucht werden müssten??
ich glaube die bürger und bürgerinnen von grenchen möchten auch mal etwas positives von diesen parteien lesen oder nicht ??
Jedoch sollten wir vor Augen halten das nicht die Nationalratswahlen gewichtig sind, sondern die internen Probleme der Stadt Grenchen. Ich würde mir wünschen dass mehr auf unsere städtischen Probleme eingegangen würden.
denke das wir in unserer kleinen stadt genug probleme haben oder nicht???
Einen grossen Teil Ihres Schreibens kann ich unterstüzuen. Keinenfalls aber, dass von der SVP nur noch Angriffe kommen. Blättern Sie doch nach oben und Sie werden feststellen, dass für C.W. von der SP unser Wahlergebnis beschämend ist? Also wer ist da nicht sachlich und hämmert immer wieder auf anderen Parteien herum? Ich wünsche mir im Sinne der Grenchener Bevölkerung einen konstruktiven GR. Werde mich dafür einsetzen.
Mit freundlichen Grüssen, Marcel Boder, Gemeinderat.