Buchrezension – Helene Thursten: „Der erste Verdacht“
Sonntag, 27. Juli 2008
in Buchrezensionen
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Die Geschichte: Der 50-jährige Hotelbesitzer Kjell B. Ceder wird ermordet. Seine wesentlich jüngere Frau Sanna scheint dies nicht gross zu erschüttern. Als aber weitere Personen aus dem Freundeskreis der Frau umgebracht werden, wird die Geschichte immer verworrener.
Hat die Mordserie etwas mit Sanna’s ehemaliger Internet-Firma zu tun, die mit einer Millionenpleite in Konkurs ging und von der man glaubt, dass die ehemaligen Inhaber vor dem Zusammenbruch ihr Geld noch in Sicherheit gebracht haben? Und warum ist das FBI an diesem Fall in Schweden interessiert?
Die Spur der spannenden Ermittlungen führt nach London und Paris und noch immer bleibt die zentrale Frage unbeantwortet: Wer ist der Vater von Sannas Kind? Und warum will sie partout nicht glauben, dass sie das nächste Opfer sein könnte?
Mein Eindruck: Einmal mehr versteht es die Schwedische Autorin Helene Thursten, nicht nur eine durchgehende Spannung aufzubauen, sondern auch viel aus dem Leben und den Gefühlen der Kommissarin und ihres besten Freundes Tommy zu verraten. So bekommen ihre Figuren ein Gesicht, eine Seele und wirken dadurch sehr glaubwürdig. Ein spannend, packender Kriminalroman mit viel Hintergrund.
„Der erste Verdacht“, Roman von Helene Thursten
btb-Taschenbuch
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