Viele Italiener verstehen die Schweizer Justiz nicht. (Foto: www.pixelio.de)
(Paul-Georg Meister) - Er kann es kaum fassen. C. A.* versteht die Welt nicht mehr. Der Mann, der sein Leben ruiniert hat, ist wieder auf freiem Fuss. Die Staatsanwaltschaft hat den mutmasslichen Betrüger - ein ehemaliger Mitarbeiter der UBS in Grenchen - freigelassen (wir berichteten). Laut Staatsanwaltschaft bestehe keine Verdunkelungs- und keine Fluchtgefahr mehr. Der betrogene Italiener ist ausser sich.
Der Betrüger arbeitete vor seiner Eintlassung bei der UBS-Filiale in Grenchen. (Foto: Thomas Hirsbrunner)
(Paul-Georg Meister) - Im Dezember 08 wurde er festgenommen: Ein junger Italiener, der in der Grenchner UBS arbeitete und vor allem Landleute betrogen hat. Wie das Solothurner Tagblatt in seiner heutigen Ausgabe schreibt, wurde der Verdächtige in diesen Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Deliktsumme soll rund 17 Mio. Franken, die Schadensumme rund acht Mio. Franken betragen.
(Paul-Georg Meister) - Noch selten hat eine Umfrage im Internetportal www.grenchen.net eine solch klare Aussage geliefert: 80 % der Leserinnen und Leser finden es nicht richtig, dass die UBS trotz Staatshilfe Boni in Milliardenhöhe ausbezahlen will.
(K. F., Grenchen) - Vor ein paar Tagen habe ich erfahren, dass die Firma, in der ich arbeite Kurzarbeit einführt. Man redet sogar von Entlassungen. Vor ein paar Jahren war ich arbeitslos. Nun muss ich davor wieder Angst haben.
(Paul-Georg Meister) - Auch wenn sich Staatsanwaltschaft und UBS weiterhin in Schweigen hüllen, so werden doch immer mehr Einzelheiten im Betrugsfall um den ehemaligen Mitarbeiter der UBS-Filiale Grenchen bekannt. Beim Verhafteten handelt es sich um einen jungen Familienvater, der vor allem seine italienischen Landsleute geprellt haben soll.
Aufgrund der Einsprachen und der vielen Vorschriften verzichtet das Restaurant Hot Soup auf ein Gartenrestaurant. Wie beurteilen Sie diesen Entscheid des Wirtepaares? Archive
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